Seid gegrüßt und herzlich willkommen geheißen zum zweiten Teil vom Kleider Sew-Along. Es ist schon spät und ich bin gerade nicht mehr zu großen Worten fähig. Dennoch ist es mir wichtig heute termingemäß vom Fortschritt des aktuellen Werkes "feierliches Festtagsgewand" zu berichten. Um es kurz zu machen: Soeben habe ich den Zuschnitt beendet. Entschieden hab ich mich für die Kombi aus dem Schnitt und dem Stoff:
Zuerst war ich ja der Ansicht, ich hätte Unmengen an Stoff und neben dem Kleid würde ich aus dem Stoff noch locker einen Rock herstellen. Diese Einschätzung lag ein bißchen daneben. Der dramatische Kragen hat so viel Stoff gebraucht, dass ich den total gegen den Fadenlauf zuschneiden musste. Bei einem Streifenstoff so eine mittelgute Idee. Hmm. Wird bestimmt total individuell aussehen. Genau.
Öhmm ja. Weitere Schnittmuster-Interpretationen gibts bei Katharina.
von Doringen
Sonntag, 2. Dezember 2012
Sonntag, 25. November 2012
Weihnachtskleid Sew-Along: Keep on Running
Hallo- da bin ich schon wieder.
Dieser Versuchung kann ich einfach nicht widerstehen: Keine Weihnachtskleid-Aktion ohne mich! Das wäre ja noch schöner! Schließlich hab ich letztes Jahr das Bloggen nur angefangen damit ich da mitmachen konnte. Schön, dass Katharina sich der Sache dieses Jahr angenommen hat und ein herzliches Dankeschön!
Ein Sew-Along ist einfach spitze, wenn man ein bißchen faul ist, und so ohne irgendwas nicht so richtig produktiv wird.
Los gehts mit der Schnitt- und Stoffüberlegung. Ich bin mir ganz sicher. Es wird einer dieser Schnitte oder ein vollkommen anderer:
Alles mehr so Modell graue Maus.
Eventuell wirds natürlich auch ein gaz andere Stoff. Ich bin heute nicht so in der festlege-Stimmung. Mal sehen. Ich freue mich auf jeden Fall und schau mich bei euch anderen Kleidermacherinnen ein bisschen um!
Dieser Versuchung kann ich einfach nicht widerstehen: Keine Weihnachtskleid-Aktion ohne mich! Das wäre ja noch schöner! Schließlich hab ich letztes Jahr das Bloggen nur angefangen damit ich da mitmachen konnte. Schön, dass Katharina sich der Sache dieses Jahr angenommen hat und ein herzliches Dankeschön!
Ein Sew-Along ist einfach spitze, wenn man ein bißchen faul ist, und so ohne irgendwas nicht so richtig produktiv wird.
Ohne Sew-Along hätte ich zum Bleistift auch noch keinen neuen Wintermantel. Ich berichtete heute bereits über diese Win win win win Situation und lobte mich ausgiebig.
Damit ich mich bestimmt hoffentlich vielleicht bald wieder loben kann: Auf auf zum lustigen Weihnachtskleid-Schneidern.
Diese zwei hab ich aus Berlin mitgebracht. Der Vogue Schnitt ist geliehen. Das heißt, den muss ich sowieso jetzt demnächst rausnehmen, damit er alsbald wieder die Heimreise antreten kann. Deswegen wärs natürlich strategisch total klug den dann auch gleich mal auszuprobieren. Von dem Colette Schnitt bin ich gar nicht so richtig überzeugt, aber ausprobieren will ihn sowieso auch.
Das Weihnachtskleid vom letzten Jahr hatte ich genau einen halben Tag an Weihnachten an. Deswegen solls diesmal nicht ganz so festlich werden, damit ich das Teil dann eventuell nochmal für einen weiteren viertels oder halben Tag anziehen werde. Entsprechend sieht meine Stoffvorauswahl aus:
Alles mehr so Modell graue Maus.
Eventuell wirds natürlich auch ein gaz andere Stoff. Ich bin heute nicht so in der festlege-Stimmung. Mal sehen. Ich freue mich auf jeden Fall und schau mich bei euch anderen Kleidermacherinnen ein bisschen um!
Wintermantel Sew-Along: Win win win win win Situation
Hallo an alle Freunde der eleganten Körperummantelung,
in letzter Zeit neige ich ja hier an dieser Stelle ein wenig zur Selbstzufriedenheit. Ja, schon die letzten paar Wochen geruhte ich mich mit Eigenlob zu überhäufen und meine immensen Mantel-Näh-Fähigkeiten nicht immer nur dezent anzupreisen.
"Des Ruhmes Würdigkeit verliert an Wert, wenn der Gepries'ne selbst mit Lob sich ehrt",
Eigenlob stinkt nicht!
Ich hab nichts gerochen.
So, und jetzt geb ich nochmal schnell bekannt, warum ich mich in Sachen Sew-.Along gerne loben will:
Ich hab vorher gedacht, dass das nie und nimmer was wird und ich das Ding nie anziehen werde, weil es schon von weiten nach stümperhaft und selbstgenäht aussehen wird. Diese Erwartungshaltung wurde übertroffen. War jetzt nicht so schwer. Das Ganze hat zehn Wochen kontinuierliche Anstrengung gefordert. Ich bin dran geblieben, hab durchgezogen und sogar immer wieder darüber gepostet. Auf dem Weg dahin hatte ich einen schönen Nähtag mit einer Verwandten, mit der ich vorher nicht so viel Kontakt hatte und es hat viel Spaß gemacht. Und zum Schluß hatte ich in Berlin Kontakt mit anderen Mantelnäherinnen, mit denen ich mich austauschen konnte. Das war toll!
Darum: Herzlichen Glückwunsch an alle Mitstreiterinnen. Ich werde mir eure Mäntel, soweit nicht schon live in Berlin gesehen, jetzt noch genau angucken. Herzlichen Dank an Lucy und Catherine. Super Sache!
in letzter Zeit neige ich ja hier an dieser Stelle ein wenig zur Selbstzufriedenheit. Ja, schon die letzten paar Wochen geruhte ich mich mit Eigenlob zu überhäufen und meine immensen Mantel-Näh-Fähigkeiten nicht immer nur dezent anzupreisen.
Nun bin ich in mich gegangen und habe mich ganz kritisch gefragt, ob ich da nicht etwas übertrieben habe. Ich erörterte die Thematik imaginär mit meinen klugen Freunden Shakespeare, Goethe und Lao-Tse, und ließ auch den Volksmund zu Wort komnmen. Komischerweise waren alle gegen mich.
"Das Würdige beschreibt sich nicht",
"Wer sich rühmt, dem traut man nicht",
"Bescheidenheit ist eine Zier"
Wer solche Korrektive befragt, sollte im Anschluss seine Einstellung dringend nochmal überprüfen. Das habe ich selbstverständlich getan. Erst habe ich meine geistige Haltung überprüft und dann die Qualität meines neuen Mantels. Ich bin zu folgendem Schluß gekommen:
Eigenlob stinkt nicht!
Ich hab nichts gerochen.
Es ist ja jetzt nicht so, dass es an meinem Mantel nichts zu meckern gäbe. Nicht so guter Sitz, zu lange und zu weite Ärmel, nicht ganz zufriedenstellende Wärmeleistung und vielleicht noch ein paar andere Kritikpunkte. Kritikpunkte gibts ja doch immer. Aber: Ich finde die muss man nicht immer suchen. Es gibt zu viele Gelegenheiten bei denen man unfreiwillig Kritik ausgesetzt ist. Wenn sich mal die Möglichkeit bietet sich zu loben (durchaus nicht nur sich selbst, sondern auch andere Leute), dann:
Nur zu! Los gehts! Nicht zu zögerlich!So, und jetzt geb ich nochmal schnell bekannt, warum ich mich in Sachen Sew-.Along gerne loben will:
Ich hab vorher gedacht, dass das nie und nimmer was wird und ich das Ding nie anziehen werde, weil es schon von weiten nach stümperhaft und selbstgenäht aussehen wird. Diese Erwartungshaltung wurde übertroffen. War jetzt nicht so schwer. Das Ganze hat zehn Wochen kontinuierliche Anstrengung gefordert. Ich bin dran geblieben, hab durchgezogen und sogar immer wieder darüber gepostet. Auf dem Weg dahin hatte ich einen schönen Nähtag mit einer Verwandten, mit der ich vorher nicht so viel Kontakt hatte und es hat viel Spaß gemacht. Und zum Schluß hatte ich in Berlin Kontakt mit anderen Mantelnäherinnen, mit denen ich mich austauschen konnte. Das war toll!
Also: Einen Grund zur Freude und Zufriedenheit sollte man erkennen und auskosten. Das tut doch niemandem weh. Glaubt mir: Auf die Schnauze fällt man schnell genug wieder!
Darum: Herzlichen Glückwunsch an alle Mitstreiterinnen. Ich werde mir eure Mäntel, soweit nicht schon live in Berlin gesehen, jetzt noch genau angucken. Herzlichen Dank an Lucy und Catherine. Super Sache!
Sonntag, 11. November 2012
Wintermantel Sew-Along: Still Standing
Hallo. Hier bin ich um weiterhin Erfreuliches zu berichten. Nachdem ich diese Woche einen großen Rückschlag zu erleiden hatte und das Mantelprojekt schon fast als gescheitert deklarieren wollte, bin ich jetzt schon wieder ganz beruhigt. Das Problem war nämlich eine sehr unmittige Knopfleiste. Das sah gar nicht gut aus und die ganze Zufriedenheit der letzten Woche war verpufft. Doch da kam ein rettender Tipp und nun scheint es so, dass ich das Problem in den Griff bekommen habe. Bin noch nicht ganz fertig aber: Ja- ich glaube das wird was.
Vorsichtshalber bin ich auf jeden Fall jetzt schon mal sehr stolz auf mich und alle anderen Mantelnäherinnen. Wir haben durchgehalten. Wir sind eisern und hart geblieben und haben uns durch keine Widrigkeit von unserem Ziel abbringen lassen. So ähnlich muss es sein den Mount Everest zu besteigen.
Venerunt viderunt vicerunt! Herzlichen Glückwunsch an uns!
Wir sehen uns in Berlin! Ich freue mich.
Vorsichtshalber bin ich auf jeden Fall jetzt schon mal sehr stolz auf mich und alle anderen Mantelnäherinnen. Wir haben durchgehalten. Wir sind eisern und hart geblieben und haben uns durch keine Widrigkeit von unserem Ziel abbringen lassen. So ähnlich muss es sein den Mount Everest zu besteigen.
Venerunt viderunt vicerunt! Herzlichen Glückwunsch an uns!
Wir sehen uns in Berlin! Ich freue mich.
Sonntag, 4. November 2012
Wintermantel Sew-Along: Alles in bester Butter
Einen wunderschönen guten Grüß Gott hier von meinem Computer. Ist es nicht ein herrlicher Tag?! Die Vögelchen singen, auch wenn man sie nicht hört, und die Sonne scheint in vornehm zurückhaltender dezenter Form. Es regnet gerade nur fast gar nicht. Auf meinem Frühstücksteller lag ein Stück Kuchen von anspechender Größe und daneben stand ein ausreichender dimensionierte Kaffeeeimer. Kurzum ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit und ein angehmer Schauer der Behaglichkeit dominieren meine heutige Stimmungslage. Mit großer Freude denke ich an das bald anstehende Bloggertreffen und sehe mich vor meinem geistigen Auge in angeregter Unterhaltung mit den vielen talentierten, motivierten und gut angezogenen Schneidertalenten aus ganz Deutschland.
Und nun lasst euch von dem Tüpfelchen auf dem i berichten: Ich werde meine stolzgeschwellte Brust von einem 1a wunderhübschen, eleganten und einzigartigen Mantel umhüllen.
Krise? Panik? Hoffnungslosigkeit? Auf meiner Wolke der Zuversicht schwebe ich einfach über sowas hinweg.
Einen ebenso schönen Sonntag wünsch ich euch allen allen allen!!!!
Schnürchen Doringen is back!
Hier wird hoffentlich auch nur gute Stimmung verbreitet.
Und nun lasst euch von dem Tüpfelchen auf dem i berichten: Ich werde meine stolzgeschwellte Brust von einem 1a wunderhübschen, eleganten und einzigartigen Mantel umhüllen.
Krise? Panik? Hoffnungslosigkeit? Auf meiner Wolke der Zuversicht schwebe ich einfach über sowas hinweg.
Einen ebenso schönen Sonntag wünsch ich euch allen allen allen!!!!
Schnürchen Doringen is back!
Hier wird hoffentlich auch nur gute Stimmung verbreitet.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Wintermantel Sew-Along: Aufstieg und Fall
Letzte Woche an dieser Stelle war ich hochzufrieden mit mir, der Welt, dem Mantel und erstaunt über meine immensen Nähkünste. Diese Woche nicht mehr. Tja. Zum Glück ist das Tal der Trauer aber bereits überquert und wer dies liest kann froh sein, dass ich das nicht letzten Mittwoch verfasst habe, dem Tag einer schrecklichen Erkenntnis. Da ich die ganze Zeit immer selbstgefällig meine wunderschönen Manteltaschen betrachten musste, entging mir etwas anderes. Ein kleines Detail, das in mir leichte Irritationen erzeugt hatte, war geflissentlich ignoriert worden. Irgendwas war nämlich urkomisch mit den Ärmeln. Merkwürdige Falten waren zu erkennen. Ich schob den Missstand selbstverständlich nicht auf einen Fehler von mir, sondern meinte, das würde sich nach dem Anbringen von Schulterpolstern, dem Futter und so weiter von selbst korrigieren. Ein näherer Blick brachte die Schmach zum Vorschein:
Die Ärmel waren falschrum eingenäht. Ich hatte den vorderen und den rückwärtigen Ärmel vertauscht.
Die Einlage war am falschen Teil aufgebügelt.
EIN ANFÄNGERFEHLER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wer nimmt mir jetzt noch ab, dass ich die Größte bin.
Die Korrektur dieser unsäglichen Sache hat micht meine fast die komplette Wochennähzeit gekostet. Einziger Schritt nach vorne war die Konstruktion und das Anbringen von Schulterpolstern.
Aber gut. Jetzt kann ich mir in Ruhe die Tipps von Lucy und Catherine zum Futtereinnähen reinziehen und hoffen, dass mir damit dann kein Murks mehr passiert. Und alle anderen Mäntel mit schönen richtigen Ärmeln guck ich mir natürlich auch an.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Wintermantel Sew-Along: So weit - so gut
Hallo an alle Wintermantel- Interessierten!
Ich bin stolz und glücklich! Heute darf, kann und will ich voller Freude von einem enormen Quantensprung im Mantel-Produktionsprozess berichten. Was noch vor einer Woche nur ein großer Haufen Stoffstücke war, lässt sich heute schon als mein persönlicher Traum in Wollform identifizieren. Hier sieht man das gute Stück an meiner lila Mitbewohnerin.
Na gut, ich gebe zu, ich bin noch nicht ganz fertig. Das Futter hat noch keine Ärmel, ich habe noch keine Schulterpolster und nichts ist festgenäht. Darum ist natürlich auch noch nichts gesäumt, die Kanten sind nicht gebügelt, die Knöpfe fehlen, ein Gürtel muss nach angefertigt werde......
Aber das alleroberwichtigste: ES IST NOCH NICHTS VERPFUSCHT!
Ist das nicht toll? Ich muss mir immer wieder meine wunderschönen Paspeltaschen angucken. Die sehen so gut aus! In mir schlummert eine wahre Schneidermeisterin. Wahrscheinlich war die sogar schon immer da und jetzt mit der großen Mantel-Herausforderung bahnt sie sich endlich ihren Weg ans Tageslicht. Ich bin die Größte!
Ähmm ja. Genau.
Und was ich noch sagen wollte: ich hatte ein kleines bißchen Hilfe. Nicht viel. Ein winziges Minibißchen. Von meiner Verwandtschaft mit professionellem Nähhintergrund.Das hat meinen erfreulichen Zwischenstand womöglich ein wenig positiv beeinflusst. Vielleicht. Könnte sein......;-)
Aber dennoch: Mit erhobenen Haupt träume ich den Traum vom perfekten Wintermantel weiter. Und nichts wird mich daran hindern.
Die anderen Mantelträume und gute Tipps gibts hier.
Ich bin stolz und glücklich! Heute darf, kann und will ich voller Freude von einem enormen Quantensprung im Mantel-Produktionsprozess berichten. Was noch vor einer Woche nur ein großer Haufen Stoffstücke war, lässt sich heute schon als mein persönlicher Traum in Wollform identifizieren. Hier sieht man das gute Stück an meiner lila Mitbewohnerin.
Aber das alleroberwichtigste: ES IST NOCH NICHTS VERPFUSCHT!
Ist das nicht toll? Ich muss mir immer wieder meine wunderschönen Paspeltaschen angucken. Die sehen so gut aus! In mir schlummert eine wahre Schneidermeisterin. Wahrscheinlich war die sogar schon immer da und jetzt mit der großen Mantel-Herausforderung bahnt sie sich endlich ihren Weg ans Tageslicht. Ich bin die Größte!
Ähmm ja. Genau.
Und was ich noch sagen wollte: ich hatte ein kleines bißchen Hilfe. Nicht viel. Ein winziges Minibißchen. Von meiner Verwandtschaft mit professionellem Nähhintergrund.Das hat meinen erfreulichen Zwischenstand womöglich ein wenig positiv beeinflusst. Vielleicht. Könnte sein......;-)
Aber dennoch: Mit erhobenen Haupt träume ich den Traum vom perfekten Wintermantel weiter. Und nichts wird mich daran hindern.
Die anderen Mantelträume und gute Tipps gibts hier.
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